Wir heizen ein…auch im Sommer

An alle Kapazunder und Jounglierinteressierten:
Ab 18:00 Joungliertreffen und anschließende Mitternachtseinlage…

An alle Kapazunder und Jounglierinteressierten:
Ab 18:00 Joungliertreffen und anschließende Mitternachtseinlage…
Beginnend mit dem heutigen Abend setzen wir in “beinahe nahtlosem Übergang” zu letztem Jahr die Mittwochsbeislbartradition mit der Öffnung der Sportlertreff-Tore fort.
Essen und Trinken, oder auch nur ein Pläuschchen in gediegenem Ambiente in erlesener Gesellschaft.
Tataa!
Wieder mal war es die Woche soweit. WIR SIND UMGEZOGEN…..1 unmoralisches Angebot, 48 Stunden, 60 rollende Räder, 500 Meter Luftlinie und ein Sportplatz…..
tja kaum zu glauben aber doch wahr stehen wir gerade erneut am alten Tennisplatz beim Prater(U-Station-Messe/Ausgang Prater), den wir vor genau einem Jahr schon belebt und bewohnt hatten.
Genauere Infos folgen noch.
Fest steht wir haben jetzt fürs nächste halbe Jahr ein fixen Platz. Eine langfristige Lösung und konstruktive Zwischennutzung schauen in unseren Augen allerdings etwas anders aus.
Trotzdem oder genau deshalb laden wir ein
zur Reaktivierung des Sportlertreffs am 18.03.2011 gegen ca.21 Uhr.
Auch wollen wir an dieser Stelle allen danken die Soliparties und was auch immer in letzter Zeit für uns organisiert haben. Wir werden euch über die weiteren Entwicklungen auf dem laufenden halten.
Es lebe der Sport!!!!
Getroffen hat es einige -gemeint sind wir NOCH IMMER alle:
Mi. 2.3.2011, Wien
Monatelange Überwachungen, Hausdurchsuchungen -monatelange
Untersuchungshaft – und nun monatelanger Prozess: Nach langem bangen und
warten nach der Freilassung der 10 Tierrechtsaktivist_innen und
Tierschützer_innen 2008 ob es überhaupt zu einer Verhandlung kommt,
begann am 02.März 2010 der Prozess “Bildung und Mitgliedschaft einer
kriminellen Organisation” nach dem §278a in Wiener Neustadt. Am Mittwoch
den 2.März.2011 – ein turbulentes Jahr, voller Lügen der
Staatsanwaltschaft und der ermittelnden Sonderkommissions-Leitung,
Emotionssausbrüche und stundenlange Monologe der Richterin – aber auch
unzählige Solidaritätsaktionen- und rund 75 Prozesstagen später sind
die Vorwürfe noch immer evident: “Sie sind militant, weil sie ihre
Meinung vertreten und trotz schlechtem Wetter versucht haben eine
Treibjagd zu stören” (Sinngemäß die Aussage der Verdeckten Ermittlerin
zu einem Angeklagten).
Zum einjährigen Jubiläum gibt es deswegen am Mittwoch-Nachmittag den
02.03.11 in der Wiener Innenstadt einen Infotisch zu dem Prozess und
seinen Hintergründen mit lecker Vokü und netter Musi! Unsere Solidarität
ist ungebrochen- “Wir sind NOCH IMMER alle §278a”
am Abend: Rückblick zu 1 Jahr Prozess
Ab 20:00 Uhr werfen wir dann im que[e]r-Beisl einen Rückblick auf “1
Jahr Prozess”, der am 2. März 2010 begonnen hat. Neben aktuellen Infos
zum derzeitigen Verfahrensstand werden wir historisch etwas weiter
ausholen und an vergangene §278ff Prozesse in Österreich erinnern. Denn
es ist nicht das erste Mal, dass §278ff zur Kriminalisierung politischer
Aktivist_innen herangezogen wird.
Zeit: ab 18:30 / Veranstaltungsbeginn 20:00
Ort: que[e]r. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien
infos: antirep2008.org
Wenn in Berlin zweitausendfünfhundert Polizist_innnen samt Wasserwerfern und Räumpanzern vom Berliner Senat zur Räumung des Hauses in der Liebigstrasse 14 abgestellt werden, um im Namen von Recht, Staat und Ordnung die Interessen und das heilige Privateigentum von Immobilienspekulanten zu beschützen, ist es wieder mal so weit:
Eines der linken Wohnprojekte, aus Hausbesetzung hervorgegangen, später legalisiert und wieder später erneut Illegalisiert worden, wird scheinbar juristisch u. politisch legitimiert von einer Übermacht an Polizeikräften hinausgeworfen.
Viele Menschen und Gruppen begreifen diesen Vorgang jedoch völlig zurecht als breiten Angriff auf Strukturen, deren Aufbau und Erhaltung über Jahre hinweg hart erkämpft werden musste; ein Angriff auf alle Menschen, die mit ihrer Form zu Wohnen, zu Leben und sich zu Organisieren, mit ihrer politischen Arbeit, mir ihren Projekten, Gruppen, Diskussionen und Auseinandersetzungen, Räume schaffen wollen. Freiräume, die es ermöglichen sollen die eigenen Lebensrealitäten zu reflektieren, Wege zu finden sich mit den wirkenden Sachzwängen, Verhaltensmustern und Vorrangstellungen einer Gesellschaft kritisch auseinanderzusetzen, um Modelle zu entwickeln und auszuprobieren, die versuchen dem Konzept einer in allen Belangen Konkurrenz- und Profitorientierten Welt etwas entgegenzusetzen.
Für den nun erfolgten Versuch, solch unbequeme Bestrebungen mit allen Mitteln zu bekämpfen bekommen Politik und Polizei in Berlin und vielen anderen Städten gerade die teure Rechnung serviert. Mehrere tausend Menschen gehen auf die Strasse um ihre Solidarität mit einer anderen Form zu Leben und sich zu Organisieren auszudrücken.
Das meist erwähnte Wort in der Berichterstattung und im Diskurs über die Proteste
ist wie immer: Gewalt.
Rechtfertigend für das manifeste Weltbild wird hier über gewaltbereite, da über randalierende und dort über Chaoten fabuliert, deren einzige Lebensaufgaben die Sinnlose Zerstörung und der Nervenkitzel beim Steinewerfen zu sein scheint. Vielfältige Protestformen werden dabei ebenso ignoriert wie andere Lesarten für die Beweggründe der Protestierenden.
So ist es halt auch allzu leicht mit dem Finger auf die “Gewalt” zu zeigen und sich selbst auf die Schulter klopfend gegen ebendiese auszusprechen. Von struktureller Gewalt ist seltsamerweise recht wenig zu hören, systematische Gewalt die es schafft Menschen abzustempeln zu Kriminellen, zu Fremden, Abzuschiebenden, Asozialen und Querulant_innen. Systematische Gewalt die sich in Alltagsrassismus und einer sexistischen Gesellschaftsordung wiederspiegelt, Gewalt die Menschen an Hierarchien bindet und jeden Versuch diese zu überwinden im Keim ersticken lässt. Und auch jene Gewalt, die in Form von sogenannten Aufwertungs- und Stadtumstrukturierungsmaßnahmen, die aus dem Stadtbild vertreibt, die nicht mitspielen wollen oder können.
Genau deswegen gilt es um so mehr, Räume zu schaffen in denen es möglich ist diese Mechanismen zu kritisieren und aufzubrechen, um ein solidarisches Zusammenleben und die Kritik an den HERRschenden Verhältnissen voranzutreiben.
Wie es auch im Kommuniqué der Liebig 14 heißt:
Lasst uns weiterhin auf allen Ebenen die Stadtgestaltung in unsere eigene Hand nehmen.
Neue Hausprojekte, Gemeinschaftgärten und Graffiti statt Immobillienbüros und Carlofts.
Für mehr Hausprojekte, Wagenplätze und andere unbequeme Projekte!
Treibstoff kostet.
es war ein turbulentes, ein sehr aktives jahr für eure lieblings wagentruppe. dementsprechend auch ein sehr teures. wie viele von euch wahrscheinlich ja eh wissen, kann aktivismus auch manchmal gewisse kosten mit sich tragen. aus diesem grund laden wir euch ein für einen guten zweck mit uns zu feiern. unterstützt werden wir von brain drain, einer ska band aus wien sowie dem maniacRiot soundsystem und lupo von fuxblut.
Am Freitag, 21.01.2011 im TüWi: Peter-Jordan 76 Ecke Dänenstrasse, 1190 Wien

Das neue Jahr ist angebrochen und wie erwartet ist unsere Situation noch die Gleiche.Unsere Vorsätze fürs neue Jahr sind die, die wir seit Jahren konkret einfordern- Wagenleben legalisieren, Repression entgegentreten und Zwischennutzung möglich machen.Ungebrochen demonstieren wir leben am Wagenplatz Tag ein Tagaus hier in der Kriau – mittlerweile schon ein Monat- mit komplett ungesichertem Status.
Resümee 2010: „beschießen“
Wir haben verdammt viel gemacht,erlebt und erfahren – ein Beispiel dafür waren die Aktionstage Anfang Dezember.
Internationale Präsenz von UnterstützerInnen, Engagement und Interesse der Wiener Bevölkerung, Medienberichte und nach endlos scheinendem Bitten wurde uns ein Termin mit der begehrten Vizebürgermeisterin Ende Februar in Aussicht gestellt – reichlich spät, denn wie es nicht oft genug wiederholt werden kann, stehen ohne konkrete Aussagen von Seiten der Politik als Wagenplatz auf ungeklärten, nicht genutztem Gebiet.
2011 fordern wir mehr denn je, die Nutzung von leer stehenden Flächen, Gespräche mit der Stadt und die Legalisierung des Wagenlebens.
Die Aktionstage für mehr Wagenplätze haben begonnen. Wir haben heute Nacht das Grundstück neben dem Trabrennverein in der Krieau befahren. Hier standen wir bereits im März diesen Jahres und mussten “nur” dem Zirkus Knie weichen. Das Grundstück gehört der Stadt Wien, wird vom Trabrennverein gepachtet und seit Jahren nicht genutzt.
Es bietet also die optimalen Voraussetzungen zur Zwischennutzung.
DIE STADT WIEN MUSS HANDELN.
LEERSTAND BESEITIGEN
Mehr Informationen zum Aktionswochenende bekommt ihr unter der Internetseite des Aktionsbündnisses: truckstop.noblogs.org
Trotz des enormen Schneefalls laden wir heute Abend zu einer großen Outdoor-Wagenplatz-Bar in die Gumpendorferstraße ein. Das Kollektiv der Sportlertreff-Bar aus Wagenplatzzeiten in der Ausstellungsstraße hat die Tennisplatz Bar auf dem temporären Standort wieder aufgebaut.
Mit Mukke, kalten und heißen Getränken, Feuertonne, Heizpilz und Feuershow werden wir den eisigen Temperaturen trotzen und freuen uns schon jetzt auf einen ereignisreichen Abend. Zieht euch warm an, kommt vorbei und lasst uns gemeinsam die Verhältnisse dieser Stadt zum Tanzen bringen.
TREIBSTOFF BRENNT – LICHTERLOH